Methoden


Den ‚Werkzeugkoffer‘ richtig zu bestücken ist ein wesentlicher Bestandteil in der Beratung, im Coaching und in der Psychotherapie. Wir achten auf die Balance und das Zusammenspiel der unterschiedlichen Methoden, so wird der Prozess passgenau unterstützt. Ganzheitlich heißt bei uns, dass wir strukturiert rationales Denken, Emotionen, Körperreaktionen im Sinne der Triade mit einbeziehen.

Das Triadische Prinzip

Triadisches Prinzip Scheiben

Beispiel einer Aufstellung des Triadischen Prinzips

Das Triadische Prinzip basiert auf den drei Kernbedürfnissen von:

  • Sicherheit
  • Autonomie
  • Beziehung

Diese Bedürfnisse sind assoziiert mit Sicherheit/Kopf Autonomie/Bauch und Beziehung/Herz. Die gezielte Aktivierung von Bauch, Herz und Kopf zeigt auf, welches der drei Kompetenzzentren als Ressource zur Verfügung steht und welches Zentrum noch Entwicklungspotenzial hat. Ziel dieser Arbeit ist es, die drei Kompetenzzentren als Informationsquelle zum Anliegen zu nutzen und Blockaden lösungs- und ressourcenorientert zu bearbeiten. So kann ein ‚inneres Team‘ entstehen welches dem Anliegen/dem Ziel dient. Die drei Zentren werden mittels Bodenankern/Scheiben gelegt und real ‚begangen‘. So entsteht ein zirkulärer Perspektivwechsel und ein Mehr an Informationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

PEP – prozessorientierte embodimentfokussierte Psychologie

Diese Methode fußt auf drei Säulen: Reduktion von negativen Emotionen mittels Klopftechniken, Erfassung von Lösungsblockaden und die Stärkung der Selbstbeziehung/Selbstwerttraining.

Die fünf Lösungsblockaden:

  1. Selbstvorwürfe
  2. Vorwürfe an andere
  3. Erwartungen an andere
  4. „Schrumpfen“-sich hilfloser, ohnmächtiger, inkompetenter, jünger fühlen als man ist
  5. Loyalitäten – mit privaten oder beruflichen Systemen (oder auch Glaubenssystemen).

Mit PEP werden diese Lösungsblockaden gezielt und wirkungsvoll angegangen. Diese Arbeit ist oft die Voraussetzung für einen weiterführenden Prozess, da Lösungsblockaden im Hintergrund oft wirken und somit das Voranschreiten eines Veränderungsprozess sowie die Nachhaltigkeit beeinträchtigt sind.

PiA – Personalisierung innerer Anteile

Die PiA-Personalisierung innerer Anteile beinhaltet verschiedene Aspekte der Arbeit mit inneren Persönlichkeitsanteilen. Ego-State-Therapie, Voice Dialogue, Inneres Familiensystem etc. Der Rahmen für die Arbeit mit inneren Anteilen bietet die triadische Blickweise, sodass die Grundbedürfnisse von Beziehung, Sicherheit und Autonomie gewährleistet sind. Im Sinne einer Ganzheitlichkeit soll das psychische Ökosystem in allen drei Bedürfnissen gestärkt werden.

Der Ressourcenzustand innerer Anteile ist durch die persönliche Biografie und den familiensystemischem Kontext bestimmt. Je stärker die Störungen und negativen Erlebnisse waren, die ein Mensch in seiner Entwicklung erlebt hat, desto stärker ist die Spaltung in zwei Kategorien von Anteilen. Es gibt sogenannte Überlebensanteile, die dafür sorgen, dass die Person funktioniert und die die Kontrolle aufrecht erhalten Auf der anderen Seite sind andere Anteile zurückgezogen um sich vor Verletzungen zu schützen. So trifft man in den tieferen Schichten des Unbewussten auf psychische Anteile, die isoliert sind vom restlichen funktionierenden System. So lässt sich erklären, warum sich gewünschte Veränderungen oft nicht umsetzen lassen, weil wesentliche Anteile der Psyche dies verhindern um die Stabilität und den Schutz für das System zu gewährleisten.

Mit der PiA können beim Coaching oder in der therapeutischen Arbeit die Entscheidungsträger des Systems sichtbar gemacht werden. Dadurch ist der Mensch nicht mehr komplett mit ihnen identifiziert, und es wird eine wirkungsvolle psychische Arbeit ermöglicht. Das innere System und seine Wirkweise wird in Resonanz zueinander gebracht und somit die Integration unterschiedlicher Strömungen gefördert.

ESB – Enneagramm-Struktur-Bestimmung

Die ESB dient der Analyse Ihrer Enneagramm-Struktur Es wird sowohl mit einem kognitiven Zugang gearbeitet als auch mit der Aufstellung des Triadischen Prinzips und weiteren Techniken, um die Enneagramm-Struktur sicher zu identifizieren. Eine ESB allein über Fragen durchzuführen greift meist zu kurz, denn nur weil einem etwas gewohnt und vertraut ist, heißt es noch nicht, dass dies auch der Enneagramm-Struktur entspricht. Bauch-Herz-Kopf werden gezielt aktiviert und mittels Abfragen von Körperbefindlichkeiten erfolgt ein vertiefter Zugang zur differenzierten Wahrnehmung. Die Dauer einer solchen Strukturbestimmung beträgt ca. 1,5 bis 2 Stunden.

Das Strategische Prinzip

Strategisches Prinzip

Der Sechszack des Enneagramms wird als Prozess-Modell genutzt und. folgt der Pfeilrichtung – siehe Grafik.

  • Punkt 1: Fokus auf die Strategie/das Ziel/das Anliegen
  • Punkt 7: Möglichkeiten/Brainstorming
  • Punkt 5: Vertiefung/Auswahl/Prüfung
  • Punkt 8: Sichtbar werden/Standhalten/Dafür einstehen
  • Punkt 2: Austausch mit anderen/Feedback/Kunden/Team/Familie etc.
  • Punkt 4: Stimmigkeit /Authentizität der Strategie
  • Punkt 1: Fokus/nächste(r) Schritt(e)

Der Zugang zu den unterschiedlichen Perspektiven erfolgt sowohl kognitiv als auch über eine reale körperliche Erfahrung: „Wie reagiert der Körper auf die unterschiedlichen Aspekte die ein strategischer Prozess beinhaltet? So können Blockaden und Hindernisse genau lokalisiert und bearbeitet werden.

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