Das triadische Prinzip


Beispiel einer Aufstellung des Triadischen Prinzips

Beispiel einer Aufstellung des Triadischen Prinzips

Triadisches Prinzip

Die von uns entwickelte Methode nutzt Bauch, Herz und Kopf als embodimentale Kompetenzzentren. Sie basiert auf den drei Kernbedürfnissen von

  • Autonomie/Bauch
  • Beziehung/Herz
  • Sicherheit/Kopf

und stellt zugleich ein Ordnungsprinzip dar.

Die drei Zentren werden mittels Bodenankern/Scheiben aufgestellt und real begangen. Dabei wird der Klient angeleitet, seine Aufmerksamkeit und Wahrnehmung in das jeweils zu aktivierende Zentrum zu lenken. Die drei Kompetenzzentren werden auf diese Weise zu Informationsquellen bezüglich des Anliegens/Ziels, für dessen Bearbeitung/Lösung sich der Horizont des Klienten auf eine instruktive Weise erweitert.

Mit der gezielten Aktivierung von Bauch, Herz und Kopf wird rasch deutlich, welche der drei Kernbedürfnisse in welchem Maß als Ressource zur Verfügung stehen und welche noch gestärkt werden sollten. So wird eine hinsichtlich des Anliegens situativ ausgewogene Balance der drei Kernbedürfnisse angestrebt.

Die Wechselwirkungen zwischen den embodimentalen Zentren und der Umwelt, wie auch der Zentren untereinander, wird erfasst durch einen zirkulären Perspektivwechsel, bei dem auf die Kompetenz des ganzen Körpers vertraut wird. Der so geführte „Trialog“ strukturiert die Arbeit mit dieser Methode in Beratungs- und Therapiekontexten. Dazu passend haben wir eine ganze Reihe minimalinvasive Interventionen entwickelt. Die hohe Kompatibilität des Triadischen Prinzips erlaubt aber auch eine Öffnung des Settings für die ganze Breite und Vielfalt anderer Methoden.

In die Arbeit mit der Triade sind ganz wesentlich zwei Methoden integriert:

  • PEP® – Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (Dr. M. Bohne)
  • PiA – Personalisierung innerer Anteile

PEP® – Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (Dr. Michael Bohne)

Diese Methode beruht auf drei Säulen: Reduktion von negativen Emotionen mittels Klopftechniken, Erfassung und Bearbeitung von Lösungsblockaden, sowie die Stärkung der Selbstbeziehung/Selbstwerttraining.

Die fünf Lösungsblockaden:

  1. Selbstvorwürfe
  2. Vorwürfe an andere
  3. Erwartungen an andere
  4. „Schrumpfen“
  5. Loyalitäten

Mit PEP® werden diese Lösungsblockaden gezielt und wirkungsvoll angegangen. Diese Arbeit ist oft die Voraussetzung für einen effizienten und weiterführenden Prozess innerhalb der Triade, da die Lösungsblockaden oft auch auf der körperlichen Ebene wirken und so Prozesse stagnieren lassen.

PiA – Personalisierung innerer Anteile

Die PiA beinhaltet verschiedene Aspekte und ‚Schulen’ der Arbeit mit inneren Persönlichkeitsanteilen: Ego-State-Therapie, Voice Dialogue, Inneres Familiensystem etc. Den Rahmen für diese Arbeit bilden eine triadische Begegnung, ein triadischer Blick und eine triadische Haltung. Die drei Kernbedürfnisse Beziehung, Sicherheit und Autonomie sollten für jeden inneren Anteil gewährleistet sein. Dann kann sich im Sinne von Ganzheitlichkeit das psychische Ökosystem stabilisieren.

Bauch, Herz und Kopf als Anteile zu bezeichnen hat den Vorteil, dass eine strukturierte innere Kommunikation stattfinden kann. Wenn jemand ‚sein Herz sprechen’ lässt, oder ‚den Kopf einschaltet’ oder ‚aus dem Bauch handelt’, so sind dies Hinweise darauf, dass die jeweiligen Zentren unterschiedliche Kompetenzen haben. Der ‚Trialog’ zwischen den Zentren ist die Basis der Arbeit mit PiA.

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